Am Arsch der Zeit

Am Arsch der Zeit, da lässts sich leben,
da gibts auch für Finanzbeamte Bier
da gibt es keine Stürme, keine Beben
da schwankt nur leis, ein Ruderboot am Pier.
Am Arsch der Zeit, da lässts sich träumen
da ist viel Platz für Strand und Seligkeit
da liegt man dösend unter alten Bäumen
und nuckelt an der Brust der Dunkelheit
Am Arsch der Zeit, das lässts sich schlafen
da braucht man ohne Grund nicht aufzustehn
und riecht am Dung, von 40.000 Schafen
die hat man einst gezählt, vorm Schlafengehn
Am Arsch der Zeit, stehn ein paar Häuser
die haben sicher besseres geseh`n
stat crux dum orbís volvitur, sagt der Kartäuser
doch die Ruinen bleiben dessen ungeachtet stehn
Am Arsch der Zeit, da lässts sich sterben
da flieht der letzte Furz zum Firmament
da kann man Glück und Müßiggang beerben
während die Erde hektisch weiterrennt
Am Arsch der Zeit, wird man begraben
da streckt man sich noch einmal selig aus
und summt ein Lied, wo andere sich angeschrieen haben
Am Arsch der Zeit, da ruft ein Frosch: Applaus

 

Die Nacht klein

Die Nacht

 

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Über poem185

Bin schon ziemlich lange hier, so seit zweiundsechzig. Trink mir gerne mal ein Bier und, sieh Bild, das rächt sich. Hätt ich - wissend dies - vorab anders mich benommen ? Jede Falte, die ich hab ist mir nun willkommen ... Falten hat der Mopshund auch grad wie`s Origami, quergefaltet ist der Bauch von zuviel Salami.
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