Durch die Sonne vereitelter Brief an M.

Die Sonne scheint mir ins Gesicht

ich schreibe, doch ich seh es nicht

ich höre meine Finger nur

die klappern, auf der Tastatur

Die Finger kreisen, schön, elliptisch

doch was sie schreiben? Fremd, und kryptisch…

Des Schreibers Ziele sind empathisch

der Text indes, bleibt enigmatisch.

Die Augen tränen von den Lux

arg luminös ist diese Krux

denn dreht man sich, von hint, nach vor

so reflektiert`s vom Monitor.

Wie ich`s auch wende oder dreh

die Blendung macht das Schreiben zäh

der Brief bleibt inhaltlich zurücks

das Licht, bleibt Kernpunkt dieses Stücks.

Drum wende ich mich tränenfeucht

vom Bildschirm fort, dieweil mir deucht

so wird nichts aus dem Almanach

ich klappe den Computer flach

Und schreibe später Dir erneut

vielleicht ja, wenn es draußen, schneut.

Weltzeit II / www.kunstblaetter.de

Über poem185

Bin schon ziemlich lange hier, so seit zweiundsechzig. Trink mir gerne mal ein Bier und, sieh Bild, das rächt sich. Hätt ich - wissend dies - vorab anders mich benommen ? Jede Falte, die ich hab ist mir nun willkommen ... Falten hat der Mopshund auch grad wie`s Origami, quergefaltet ist der Bauch von zuviel Salami.
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