Das Ding

Es lag, am Stamme einer Zeder
ein Ding, das dort nicht hingehört
Warum es fremd war, ahnt ein jeder
Die Zeder – hat es nicht gestört.

Es lag, am Stamme einer Zeder
Ein Ding, das dort nicht heimisch ist
Es war nicht „oder“, noch „entweder“
Und fragt auch nicht, wer Du wohl bist.

Es lag, am Stamme einer Zeder
Ein Ding von höchster Eigenart
War nicht von Pappe, nicht aus Leder
Und trotzte meiner Gegenwart.

Es lag, am Stamme einer Zeder
In deren Ast ein Rabe saß
Nur eine kleine, schwarze Feder
Und wiegte sich ganz sanft im Gras.

Ich suchte nicht den Reim auf Feder
Es war die Feder, die mich fand
Gleich wie an einem Zug die Räder
Trug sie mich fort ins Unbekannt.

Über poem185

Bin schon ziemlich lange hier, so seit zweiundsechzig. Trink mir gerne mal ein Bier und, sieh Bild, das rächt sich. Hätt ich - wissend dies - vorab anders mich benommen ? Jede Falte, die ich hab ist mir nun willkommen ... Falten hat der Mopshund auch grad wie`s Origami, quergefaltet ist der Bauch von zuviel Salami.
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Eine Antwort zu Das Ding

  1. migraf schreibt:

    👍 👏👏👏👏👏Aus meiner Galaxie versendet

    Gefällt mir

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